Es begann mit einem entspannten Bierchen nachdem am Mittwochabend der Andy und der Thoralf in meiner bescheidenen Bleibe eingetroffen waren.
Nach einer Hausbegehung wurde dann bei Fleisch vom Grill, Flammmkuchen und kühlen Bier das Fußballspiel verfolgt. Der Ausgang war nicht so wie erwünscht und da es nächsten Tag früh losgehen sollte, wurde beschloßen sich schlafen zu legen.
Am Donnerstagmorgen dem 08.07, nach einen ausgiebigen Frühstück, ging es dann los Richtung Hörnerfest. Unterwegs wurden noch ein paar Kleinigkeiten besorgt, bis wir dann kurz nach Mittag auf dem Festivalgelände ankamen. Der Campingplatz war noch recht leer, also wurde geschaut wo noch ein schattiges Plätzchen frei ist und dieses dann angesteuert.
Kaum standen die Autos und die Motoren waren aus, kam ein kleines Männchen mit einer organgefarbenen Weste und meinte zu uns " Ich will ja nicht der Buhmann sein, aber hier könnt ihr nicht parken, ihr müsst dort drüben hin, die Reihe dort auffüllen." Da wollten wir aber nicht hin, weil dort pralle Sonne und null Schatten war. Nach einer Diskussion mit dem Platzanweiser mussten wir uns doch geschlagen geben und fuhren zu dem angewiesenen Platz und bauten dort auf.
Als unsere "Burg" dann stand und die Flagge im lauen Lüftchen wehte wurde beschloßen erst einmal eine Platzrunde zu drehen. Wir traffen viele alte Bekannte vom letzten Jahr und wurden mit großen Hallo und überschwenglich begrüßt. Hier und da gab es auch das eine oder andere Bierchen bis wir dann beim eigentlichen Festivalgelände angekommen waren.
Dort waren die Aufbauarbeiten für den mittelalterlichen Markt und Teile der Bühne noch im vollen Gange. Bei der Gelegenheit holten wir uns dann auch gleich unsere Bändchen.
Da die Sonne erbahrmunglos brannte und die Hitze kaum auszuhalten war, das Thermometer stand bei 37 Grad gingen wir wieder zurück zum Zelt und suchten unter unseren Sonnensegel Schutz. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir dann mit dösen, mit den Nachbaren plaudern und Musik hören.
Gegen Abend als es dann erträglicher wurde, kam dann auch der Grill zum ersten Mal zum Einsatz.
Der Campingplatz hatte sich mittlerweile schon sehr gut gefüllt, so zogen wir dann los zu einer Runde über den Platz die Neuangekommenen zu begrüßen. Es wurde viel gelacht, geredet, Blödsinn gemacht und das eine oder andere *g* Bierchen geleert bis alle dann so gegen 04:00 Uhr in ihre Zelte gingen.
Der Freitag versprach genauso heiß zu werden wie der Donnerstag und er hielt sein Versprechen und legte sogar ein paar Grad obendrauf. Gegen vormiitag war an schlafen nicht mehr zu denken, da man es im Zelt nicht mehr aushalten konnte, also raus aus den Zelt und ab zum Waschplatz. Dieser war schon sehr gut besucht. Nach der morgendlichen Wäsche und einer kräftigen Erfrischung(das Wasser war eiskalt)ging es zurück um erst einmal ausgiebig zu frühstücken und den Tag zu planen.
also schnell noch die Running Order besorgt und losgeplant.
Klar war das Rapalje, die Feuershow und Cultus Ferox ein Muss waren. Alle drei legten auch eine Supershow hin. Wie zu erwarten war heitzten Rapalje und Cultus Ferox der Menge gehörig ein und es herrschte eine Bombenstimmung. Das Publikum und die Bands puschten sich gegenseitig immer höher und höher... Und das bei den Temperaturen... Es war einfach irre und unbeschreiblich. Oder wie Andy sagte "einfach ohne Worte"
Fiddelaldermolk haben wir verpasst, da haben wir noch gefrühstückt
Ragnaröek, Rabenwolf und Ingrimm haben auch eine gute Show geboten auch wenn da der Stimmungsfunke nicht so wirklich übersprang und einiges etwas gewöhnungsbedürftig war.
Bei den anderen Bands war die Musik soweit okay, aber deren Tontechniker wohl besoffen gewesen, der Sound einfach buuäääh, war unsauber, schlecht abgestimmt, quitschte und knirschte. Wie sagte der eine Sänger doch so schön "Guten Tag Hörnerfest unser Name ist Rückkopplung" und um dies zu unterstreichen maltretierte gleich eine solchige die Ohren des Pubikums aufs schlimmste. Weswegen wir auch den Bühnenbereich verließen um uns eine Runde abzukühlen und etwas Fleisch und Kartoffeln auf den Grill zu werfen.
Gegen 2 Uhr war dann das Bühnenprogramm zuende, man traf sich noch auf ein Bier oder Met bei dem einem oder anderen vor/im Zelt bevor es dann ins eigene Zelt zum schlafen ging.
Der Samstag meinte es sehr gut was das Wetter anging und übertrumpfte noch den Freitag, es waren gefühlte 50Grad
Thoralf meinte "Kann mich mal einer umdrehen, die Vorderseite ist braun und gar"
Das Thermometer zeigte gegen Mittag sagenhafte 39Grad an.
Laut Running Order sollten folgende Bands spielen.
Die meisten haben wir verpasst, weil es einfach vieeeeel zuheiss war um sich zu bewegen, der Wind der Freitag noch für ein bisschen Kühlung gesorgt hatte, war weg und somit war es in der direkten Sonne unerträglich heiss. Und die Bühne, bzw. der Platz davor lag in der prallen Sonne. So waren wir nur bei The Pokes, Feuerschwanz, Feuerteufel und Equilibrium. Alle lieferten eine erstklassige Show ab. Besonders Feuerschwanz brachte mal wieder die Menge zum Kochen und ausrasten. Als der Prinz sich dann Stagediving mässig in den Menge warf um den Lindwurm anzuführen, da rastete die Menge völlig aus und die Stimmung auf dem Höhepunkt. Es zog sich ein endlos langer, stetig wachsender Lindwurm übers Gelände. Natürlich taten die Miezen das ihre dazu das Publikum anzufeueren und ihm einzuheizen.
Gegen 2 Uhr krochen wir dann müde und kaputt in unser Zelt.
Der Sonntag war garstig und gemein. Gegen 5 Uhr wurden wir unsanft gewegt. Heftige Sturmböen fegten über das Gelände und zerrten an den Zelten etc. Ein paar Pavilions hatten sich schon selbstständig gemacht und ihren Standort gewechselt. So krabbelten wir müde aus dem Zelt und bauten, wie die meisten anderen auch, in aller Eile unser Zelt und Sonnensegel ab, packten alles ein und machten uns auf dem Heimweg. Zuhause angekommen wurde das Auto nur abgestellt und dann erst einmal ins Bett
Alles im allen kann man sagen, es war ein sehr gelungenes Fest, es hat riesigen Spaß gemacht, nächstes Jahr sind wir definitiv wieder dabei.